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Olympische Spiele 2008
Biometrisches Akkreditierungssystem sorgt für sicheren Zutritt im "Deutschen Haus" in Peking
Neue ID-Displaykarte mit Kontaktloschip erstmals im Einsatz
Berlin, 8. August 2008 - Bewährte Technologie und neueste Innovationen zeichnen das Akkreditierungssystem aus, mit dem die Bundesdruckerei GmbH das "Deutsche Haus" während der Olympischen Sommerspiele in Peking ausstattet. Vom 8. bis 24. August erhalten bis zu 7.000 Athleten, Betreuer, Wirtschaftspartner, Medienvertreter und Mitarbeiter damit sicheren und komfortablen Zugang zum deutschen Olympiatreffpunkt.
Die Deutsche Sport-Marketing GmbH (DSM) hat die Bundesdruckerei GmbH nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen und 2006 in Turin in diesem Jahr erneut mit einem Zutrittskontrollsystem beauftragt. Dabei setzt die Bundesdruckerei wesentliche Elemente aus ihrer "Border Control Plattform" ein, die das Unternehmen für aktuelle und zukünftige Grenzkontrollszenarien entwickelt hat.
Für einen ausgewählten "VIP"-Teilnehmerkreis gibt es während der Olympischen Spiele die Gelegenheit, beim Zutritt zum "Deutschen Haus" eine ID-Karte der neuesten Generation zu nutzen. Diese Display-Karte ist mit einem kontaktlosen Chip ausgestattet und bezieht ihre Energie aus einem Funkfeld, benötigt damit also keine Batterie. Das bistabile Display informiert beim Auslesen über die Zugehörigkeit zu einer vordefinierten Gruppe - Deutscher Olympischer Sportbund, Gast oder Partner - und gibt dann den Zutritt frei.
Für den größten Teil der Besucher des "Deutschen Hauses" kommt eine biometrische ID-Karte zum Einsatz. Dafür lassen sich die Teilnehmer vor dem Zutritt akkreditieren. Dazu muss sich jede Person fotografieren lassen und sich einmalig mit dem Reisepass ausweisen. Das Foto und die persönlichen Daten werden auf eine ID-Karte aufgedruckt. Schließlich geben die Besucher noch ihre Fingerabdrücke ab, die für die Dauer der Sommerspiele gespeichert werden. Damit ist der so genannte Enrolment-Vorgang abgeschlossen, und der Besucher erhält seine biometrische ID-Karte. Will der Besucher nun das "Deutsche Haus" betreten, muss er an einer Verifikationsstation am Eingang des Hauses seine Karte auslesen lassen und einen Live-Fingerabdruck abgeben. Die Live-Daten werden mit den gespeicherten Daten verglichen. Stimmen diese überein, wird der Zutritt gewährt. Beim Verlassen des "Deutschen Hauses" wird die Karte erneut gelesen und mit den Live-Daten verglichen. In diesem Jahr kommen erstmals auch mobile Verifikationsgeräte der Bundesdruckerei zum Einsatz, was die Flexibilität des Systems erheblich erhöht.

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